Meine Therapieansätze

  

"Die Homöopathie heilt mehr Kranke als jede andere Behandlungsmethode und sie ist jenseits allen Zweifels sicherer und ökonomischer. Sie ist die umfassendste medizinische Wissenschaft." 


Mahatma Gandhi

  

Die homöopathische Behandlung

Eine klassisch homöopathische Behandlung läuft folgendermassen ab:

1. Erstgespräch, Analyse und Erstmedikation

Während unseres ersten Gesprächs nehmen wir uns die Zeit - in der Regel ca. 1 bis 3 Stunden - um ausführlich über Ihre Beschwerden und dahinterliegende Zusammenhänge zu sprechen.   

Sodann werte ich alle erhaltenen Informationen aus und leite daraus basierend auf den Lehren der Homöopathie eine geeignete Therapie ab. 

Danach erhält der Patient sein homöopathisches Mittel, in der Regel in einer Einzeldosis von 3 Kügelchen (Trägersubstanz Milchzucker), zur einmaligen Einnahme.

In der Folgezeit ist es äußerst wichtig, dass der Patient sich und alle seine Reaktionen ganz besonders gut beobachtet und dokumentiert. Die auftretenden Symptome und Beobachtungen stellen die Grundlage für die weiteren Therapieschritte dar.

2. Folgetermine      

Der erste Folgetermin, bei dem sich der Patient in der Praxis vorstellt,  findet i.d.R. jeweils 2 bis 4 Wochen später statt, abhängig von den aufgetretenen Symptomen. Hier wird gemeinsam erarbeitet und überprüft, ob und wie der Patient auf das homöopathische Mittel reagiert hat. Es wird bewertet, inwieweit das Mittel gewirkt hat und eine entsprechende Folgemedikation festgelegt.

3. Reaktionsmöglichkeiten      

a. Erstverschlimmerung

Als Reaktion auf die initiale Gabe eines homöopathischen Medikaments kann es zu einer Erstverschlimmerung von Symptomen kommen. Eine solche Reaktion ist fast immer ein gutes Zeichen, da sie bedeutet, dass der körpereigene Abwehrmechanismen angesprochen wurden. Meist klingen diese  verstärkten Symptome nach einigen Tagen ab und eine Besserung tritt ein.


b. Ausscheidungsreaktionen

Es kann auch zu Ausscheidungsreaktionen kommen, die ebenfalls als positiv zu werten sind. Dies wären z.B. kurzfristiger Durchfall, Schweißausbrüche oder auch Hautausschläge.


c. Rückläufigkeit der Erkrankung

Ein nachhaltiger Heilungsverlauf ist rückläufig. D.h., die zuletzt aufgetretenen Beschwerden verschwinden zuerst. Dies bedeutet, dass oft während einer homöopathischen Behandlung alte Beschwerden, vor allem welche, die unterdrückt wurden, wieder auftauchen. Ein Hautausschlag beispielsweise, der mit Cortisonsalben „unterdrückt“ wurde oder Warzen, die entfernt worden sind.


d. Keine Reaktion

Wenn nach der ersten Mittelgabe überhaupt keine Reaktion aufgetreten ist, 

war das erste Medikament nicht passend oder falsch dosiert. Die ganze Symptomatik muss dann erneut ausgewertet, die Dosierung ggfs. angepasst oder ein neues homöopathisches Mittel abgeleitet werden.

Eine konstitutionelle homöopathische Behandlung ist als ein Prozeß anzusehen, bei den die Selbstheilungskräfte des Patienten aktiviert werden. Der Erfolg dieser Behandlung beruht daher auf einer sehr guten Kommunikation zwischen Patient und Therapeut und der nötigen Beharrlichkeit von beiden Seiten.


Klassische Akupunktur

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein etwa 3000 Jahre altes eigenständiges Heilkundesystem, das vor dem Hintergrund der daoistischen Lehre entstand.  Sie bietet ein breites Behandlungsspektrum für akute und chronische Krankheiten. Jede Erkrankung wird als Fehlfunktion des Energiekreislaufes, als gestörter Fluss der Lebensenergie (Chi oder Qi) angesehen, dem ein Ungleichgewicht zugrunde liegt. Das Behandlungsziel ist in erster Linie, diese Störungen im Energiefluss zu beseitigen und das Gleichgewicht wieder herzustellen.  

Die Akupunktur ist von den fünf therapeutischen Säulen der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) am bekanntesten und vielfach bewährt.  

Ihre Wirkungsweise lässt sich aus dem chinesischen Verständnis von Gesundheit erklären: Die Lebensenergie (Chi oder Qi) fließt über ein dichtes Netzwerk von Kanälen (Meridiane) durch den gesamten Körper.  Durch die Reizung bestimmter Punkte auf diesen Meridianen mit Hilfe von  Akupunktur-Nadeln kann der Energiefluss reguliert werden.   

Diese sogenannten Akupunkturpunkte liegen auf den Energieleitbahnen des Körpers, welche direkt mit dem Organsystem in Verbindung stehen. Durch die Reizung der Punkte wird das Gleichgewicht und der Energiefluss im Körpers wieder hergestellt. Prozesse des Körpers werden reguliert, Schmerzen gelindert und energetische Stauungen können beseitigt werden. 

Hierzu werden feine, sterile Metallnadeln an Akupunkturpunkten in die Haut eingebracht.

Eine Akupunktursitzung dauert je nach Bedarf zwischen 20-50 Minuten. Die Anzahl der Sitzungen hängt von den Beschwerden und der Dauer der Erkrankung ab.   

Indikationen für die Akupunktur-Behandlung:    

1. Erkrankungen des Stütz und Bewegungssystems wie z.B.: HWS-BWS-LWS-Syndrom, Ischialgie, Arthrosen, Arthritis, Schulter-Arm-Syndrom, Tennisarm, Fibromyalgie, Kniebeschwerden, Schmerzen des Kau- und Zahnsystems


2. Erkrankungen der Atemwege wie z.B.: Bronchitis, Heuschnupfen, Asthma, Erkältungskrankheiten


3. Gastrointestinale Erkrankungen wie z.B.: Funktionelle Magen-Darm-Störungen, Übelkeit, Erbrechen (auch unter Chemotherapie), Gastritis, Reizdarm, Gastroenteritis, Gallenbeschwerden


4. Neurologische Erkrankungen, wie z.B.: Kopfschmerz und Migräne, Trigeminusneuralgien, Polyneuropathie, Schlaganfall, Paresen


5.  Psychosomatische Erkrankungen wie z.B.: Erschöpfungszustände, Ängste, Unruhezustände, Schlafstörungen


6. Gynäkologische Beschwerden wie z.B.: Menstruationsschmerzen, Zyklusstörungen, Wechseljahrbeschwerden, Mastopathie, Fruchtbarkeitsstörungen


7. Urologische Erkrankungen wie z.B.: Reizblase, rezidivierende Harnwegsinfekte, Prostatitis, Harninkontinenz


8. Hauterkrankungen wie z.B.: Urtikaria, Psoriasis, atopisches Ekzem, Akne vulgaris, Juckreiz


9. Sonstige Erkrankungen, wie z.B.:
Tinnitus, Reisekrankheit, Schwindel, Maculadegeneration, Begleittherapie bei Tumorerkrankungen, postoperative Schmerzen, Zahnschmerzen, Immunstörung


10. Rauchentwöhnung