NADELAKUPUNKTUR

Klassische Akupunktur

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein etwa 3000 Jahre altes eigenständiges Heilkundesystem, das vor dem Hintergrund der daoistischen Lehre entstand.  Sie bietet ein breites Behandlungsspektrum für akute und chronische Krankheiten. Jede Erkrankung wird als Fehlfunktion des Energiekreislaufes, als gestörter Fluss der Lebensenergie (Chi oder Qi) angesehen, dem ein Ungleichgewicht zugrunde liegt. Das Behandlungsziel ist in erster Linie, diese Störungen im Energiefluss zu beseitigen und das Gleichgewicht wieder herzustellen.  

Die Akupunktur ist von den fünf therapeutischen Säulen der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) am bekanntesten und vielfach bewährt.  
Ihre Wirkungsweise lässt sich aus dem chinesischen Verständnis von Gesundheit erklären: Die Lebensenergie (Chi oder Qi) fließt über ein dichtes Netzwerk von Kanälen (Meridiane) durch den gesamten Körper.  Durch die Reizung bestimmter Punkte auf diesen Meridianen mit Hilfe von  Akupunktur-Nadeln kann der Energiefluss reguliert werden.   

Diese sogenannten Akupunkturpunkte liegen auf den Energieleitbahnen des Körpers, welche direkt mit dem Organsystem in Verbindung stehen. Durch die Reizung der Punkte wird das Gleichgewicht und der Energiefluss im Körpers wieder hergestellt. Prozesse des Körpers werden reguliert, Schmerzen gelindert und energetische Stauungen können beseitigt werden. 
Hierzu werden feine, sterile Metallnadeln an Akupunkturpunkten in die Haut eingebracht.

Eine Akupunktursitzung dauert je nach Bedarf zwischen 20-50 Minuten. Die Anzahl der Sitzungen hängt von den Beschwerden und der Dauer der Erkrankung ab. 

Indikationen

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Erkrankungen des Stütz und Bewegungssystems wie z.B.: HWS-BWS-LWS-Syndrom, Ischialgie, Arthrosen, Arthritis, Schulter-Arm-Syndrom, Tennisarm, Fibromyalgie, Kniebeschwerden, Schmerzen des Kau- und Zahnsystems.

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Erkrankungen der Atemwege wie z.B.: Bronchitis, Heuschnupfen, Asthma, Erkältungskrankheiten.

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Gastrointestinale Erkrankungen wie z.B.: Funktionelle Magen-Darm-Störungen, Übelkeit, Erbrechen (auch unter Chemotherapie), Gastritis, Reizdarm, Gastroenteritis, Gallenbeschwerden.

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Neurologische Erkrankungen, wie z.B.: Kopfschmerz und Migräne, Trigeminusneuralgien, Polyneuropathie, Schlaganfall, Paresen.

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Psychosomatische Erkrankungen wie z.B.: Erschöpfungszustände, Ängste, Unruhezustände, Schlafstörungen.

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Gynäkologische Beschwerden wie z.B.: Menstruationsschmerzen, Zyklusstörungen, Wechseljahrbeschwerden, Mastopathie, Fruchtbarkeitsstörungen.

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Urologische Erkrankungen wie z.B.: Reizblase, rezidivierende Harnwegsinfekte, Prostatitis, Harninkontinenz.

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Hauterkrankungen wie z.B.: Urtikaria, Psoriasis, atopisches Ekzem, Akne vulgaris, Juckreiz.

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Sonstige Erkrankungen, wie z.B.:
Tinnitus, Reisekrankheit, Schwindel, Maculadegeneration, Begleittherapie bei Tumorerkrankungen, postoperative Schmerzen, Zahnschmerzen, Immunstörung.

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Rauchentwöhnung